Das Bild zeigt eine Person, die ein Smartphone hält und darauf eine Handels- oder Finanz-App verwendet. Auf dem Bildschirm des Mobiltelefons sieht man eine Vielzahl von finanzbezogenen Daten, darunter möglicherweise Kursgrafiken, Börsenpreise oder andere Kennzahlen, die für den Handel oder das Investieren relevant sind. Im Hintergrund ist ein weiterer Bildschirm zu sehen, auf dem anscheinend ähnliche finanzielle Informationen dargestellt sind, was auf eine Umgebung hinweist, die mit Börsenhandel oder Finanzüberwachung beschäftigt ist.

Aktienmärkte

Aktienmärkte

Deutscher und europäischer Aktienmarkt

Nachdem der DAX im Zuge geopolitischer Spannungen und eines etwas enttäuschenden Auftakts zur deutschen Berichtssaison zum vierten Quartal 2025 von Niveaus über 25.000 Punkten unter Druck geriet und bis auf 24.300 Zähler abtauchte, zeigten sich die Anleger am Aktienmarkt wieder zuversichtlicher. Diese Zuversicht am Markt fußt auf günstigen geld- und fiskalpolitischen Rahmenbedingungen sowie einer soliden Gewinnerwartung. Analystenschätzungen gehen davon aus, dass die im DAX vertretenen Unternehmen ein zweistelliges Gewinnwachstum erzielen werden – eine deutliche Beschleunigung gegenüber den Vorjahren.

 

Das starke Wachstum ist nicht gleichmäßig verteilt, sondern hängt von einzelnen Sektoren und ihrer Dynamik ab. Besonders der Industriesektor profitiert von gestiegenen Staatsausgaben für Verteidigung und Infrastruktur. Mehrjährige Programme erhöhen die Planungssicherheit und sorgen für stabile Auftragsbestände. Gleichzeitig stellt die anhaltende Unsicherheit, insbesondere durch Zölle, volatile Handelsbeziehungen und eine Dollarabwertung, einen Risikofaktor dar, der exportorientierte Unternehmen vor Herausforderungen stellt.

Das Bild stellt ein Diagramm oder einen Chart dar, welcher eine Zeitreihe von Wertentwicklungen abzeichnet. 

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Beschreibung des Inhalts:
- **X-Achse:** Die horizontale Achse repräsentiert den Zeitverlauf über die Jahre hinweg, beginnend mit dem Jahr 2016 bis zum Jahr 2021.
- **Y-Achse:** Die vertikale Achse zeigt den Wertbereich von 8000 bis 14000 an.
- **Trend:** Das Diagramm zeigt einen allgemeinen Aufwärtstrend über die dargestellten Jahre hinweg mit einigen deutlichen Schwankungen. Besonders auffällig ist der Einbruch um das Jahr 2020, gefolgt von einer schnellen Erholung.

Dieses Muster könnte einen Aktienindex oder einen ähnlichen Finanzindikator darstellen, der durch Marktvolatilität und externe wirtschaftliche Ereignisse wie die COVID-19-Pandemie beeinflusst wurde. Generell suggeriert der stetige Anstieg den wirtschaftlichen Aufschwung oder positive Marktentwicklung nach anfänglichen Rückgängen.
DAX-Index (Für Near-Time-Chart bitte hier klicken)

Der zyklische Konsum, angekurbelt durch gestiegene Löhne und bessere Finanzierungsmöglichkeiten, zeigt nach schwachen Jahren im Automobilmarkt Anzeichen einer Erholung. Politische Fördermaßnahmen könnten 2026 zu einem Plus bei den Neuzulassungen führen. Dennoch bleibt der Sektor ange­sichts des Wettbewerbs aus China, des Wandels zu Elektrofahrzeugen und potenzieller Zölle besonders risikobehaftet.

 

Im Technologiesektor stützt die KI-Investitionswelle das Gewinnwachstum, auch wenn nur wenige DAX-Unternehmen direkt zugeordnet sind. Der Ausbau von Rechenzentren und energieeffizienter Elektronik sind zentrale Treiber, wäh­rend Wechselkursschwankungen zusätzliche Risiken bergen.

 

Finanzwerte, insbesondere Banken und Versicherungen, profitieren von den Zinssenkungen der EZB und einer stabileren Makrolage. Die Kapitalmarkt­aktivität und gestiegene Prämien stärken die Ergebnisse, wenngleich Kredit­risiken und Regulierung ein Revisionspotenzial darstellen.

 

Insgesamt sind die Gewinnerwartungen für den DAX 2026 robust, mit starker Unterstützung aus Industrie, Verteidigung, Technologie und Finanzsektor. Ein breit abgestütztes Wachstum scheint realistisch, auch wenn geopolitische Risiken und Konsumschwächen weiterhin im Blick behalten werden müssen. Wir gehen weiterhin davon aus, dass der DAX zum Jahres­ende das Niveau von 27.500 Punkten erreicht, den Euro Stoxx 50 sehen wir zum Jahresultimo bei 6.200 Zählern.

Das Bild stellt ein Diagramm oder einen Graphen dar, das in der Regel verwendet wird, um die Entwicklung eines bestimmten Wertes oder einer Kennzahl über einen Zeitraum hinweg darzustellen. 

### Details:
- **Art des Diagramms:** Liniengrafik
- **Achsen: **
  - **Y-Achse:** Zeigt numerische Werte an, vermutlich Bezug nehmend auf den Wert eines Index oder finanziellen Instruments
  - **X-Achse:** Zeigt Zeitindizes an, möglicherweise Tage innerhalb eines Monats

### Interpretation:
- **Schwankungen:** Das Diagramm zeigt Schwankungen und Veränderungen im Wert oder Index über den Zeitraum an.
- **Möglicher Kontext:** Ein solcher Verlauf wird oft im Zusammenhang mit Finanz- oder Wirtschaftsdaten, z.B. Aktienindizes oder Währungskurse verwendet.

### Fazit:
Das Bild könnte die Wertentwicklung oder den Verlauf eines Börsenindex oder eines ähnlichen wirtschaftlichen Parameters über mehrere Tage anzeigen.
Euro-Stoxx-50-Index (Für Near-Time-Chart bitte hier klicken)

Indexprognose DZ BANK

Land Index aktuell
                                   Prognose zum 30.06.2026                                  Prognose zum 31.12.2026  
Deutschland DAX VWDimage=http://gis.vwd.com/dzbank/boersenkompass/kurse?symm=DAX.ETR   26.500   27.500  
Europa Euro Stoxx 50 VWDimage=http://gis.vwd.com/dzbank/boersenkompass/kurse?symm=SX5E.DJX   6.000   6.200  
USA S&P 500 VWDimage=http://gis.vwd.com/dzbank/boersenkompass/kurse?symm=INX.SON   7.600   8.000  
Quelle: DZ BANK

Amerikanischer Aktienmarkt

Seit Jahresbeginn 2026 hat der US-Dollar gegenüber dem Euro leicht an Wert verloren. Im gleichen Zeitraum entwickelte sich der US-Aktienmarkt hin­gegen positiv. So legte der S&P 500 geringfügig zu. Ein ähn­liches Muster war bereits im vergangenen Jahr, also zu Beginn von Donald Trumps aktueller Amtszeit, zu beobachten. Seit Anfang 2025 hat der Dollar zum Euro rund 13% an Wert eingebüßt. Gleichzeitig entwickelten sich die globalen Aktienmärkte positiv. So verzeichnete der S&P 500 seit Beginn des Jahres 2025 einen Gewinn von rund 17%.

 

Bislang wurde die Dollarabwertung also für die US-Aktienmärkte positiv aufge­nommen. Steigende Unternehmensgewinne, günstige Finanzierungsbedin­gungen und eine hohe Risikobereitschaft überlagern die Währungsbewegung. Durch einen schwachen Dollar verbessert sich zudem die preisliche Wettbewerbsfähigkeit US-amerikanischer Unternehmen im Ausland, da ihre Güter und Dienstleistungen in der Währung der Kunden günstiger werden. Dies stützt tendenziell die Nachfrage und kann somit den Umsatz erhöhen. Dies wirkt sich insbesondere auf exportorientierte Unternehmen aus, etwa in Teilen der Industrie, bei ausgewählten Technologien und im Investitionsgüter­segment sowie in global ausgerichteten Konsumgüterbereichen. Daneben erzielen große US-Unternehmen einen erheblichen Teil ihrer Umsätze außer­halb der USA. Diese Erlöse fallen in Fremdwährung an und erhöhen bei der Umrechnung in US-Dollar die ausgewiesenen Umsätze und Gewinne, ohne dass sich die Absatzmengen oder die lokalen Preise ändern müssen. Unter­nehmen mit überwiegend inländischem Geschäft profitieren von diesem Effekt nicht. Da rund 40% der Umsätze des S&P 500 außerhalb der USA erwirtschaftet werden, ist dieser Zusammenhang auf Indexebene grundsätzlich von Bedeutung.

 

Von Bedeutung für die US-Aktienmärkte ist auch die in den nächsten Tagen weiter gehende US-Berichtssaison zum vierten Quartal 2025. Gemäß dem Datenanbieter FactSet zeigen die bisher veröffentlichten Quartalszahlen eine sehr erfreuliche Entwicklung: Demnach sind die US-Unternehmensgewinne um 11,9% gegenüber dem Vorjahresquartal und damit das zehnte Quartal in Folge gestiegen. 75% der Konzerne berichteten (Stand: Ende Januar) von höher als erwartet ausgefallenen Gewinne, 65% veröffentlichten positive Überraschungen beim erzielten Umsatz. Diese Zahlen verdeutlichen eine gewisse Resilienz der US-Unternehmen in Zeiten geopolitischer Spannungen. Es darf aber nicht außer Acht gelassen werden, dass die Weltwirtschaft im Jahr 2026 trotz Zollwirren und geopolitischer Krisen um rund 3% expandieren dürfte.

Das Bild stellt ein Diagramm oder einen Chart dar, das die Wertentwicklung eines Finanzindexes oder eines berühmten Aktienindex über einen Zeitraum zeigt, mit den Jahreszahlen von 2017 bis 2021 auf der horizontalen Achse. Einige mögliche Punkte, die man über das Bild herausfinden kann:

- **Art des Diagramms:** Es scheint sich um ein Liniendiagramm zu handeln.
- **Zeitspanne:** Das Diagramm deckt die Jahre 2017 bis 2021 ab.
- **Verlaufsaspekte:**
  - **Wachstumsphase:** Ein allgemeiner Abwärtstrend bis etwa 2020, gefolgt von einem Aufwärtstrend.
  - **Einbruch:** Deutlicher Rückgang oder Einbruch zu einem bestimmten Zeitpunkt zwischen den Jahren 2019 und 2020.
  
- **Mögliche Themen:** 
  - **Aktienmarkt:** Das könnte die Entwicklung von einem prominenten Aktienindex wie dem S&P 500 darstellen.
  - **Andere Finanzierungsindices:** Könnte auch die Entwicklung von Rohstoffen, Währungen oder anderen Finanzinstrumenten visualisieren.
- **Zoom:** Zeigt den Wertbereich von etwa 1000 bis 4000 auf der vertikalen Achse, was auf eine bedeutende Aufwertung oder Volatilität hindeutet.

Insgesamt zeigt dieses Bild die ständigen Schwankungen und Bewegungen in einem spezifischen Finanzmarkt oder Index über einen Zeitraum von vier Jahren.
S&P-500-Index (Für Near-Time-Chart bitte hier klicken)

Fazit und Anlagemöglichkeiten

Unterstützt durch diese Rahmenbedingungen rechnen wir mit einem insgesamt po­sitiven Kursverlauf der großen Aktienindizes. Der Marktkonsens erwartet für den S&P 500 und den DAX zweistellige Gewinnzuwächse. In den USA wird der erwartete Gewinnanstieg vor allem von den großen Technologieunternehmen getragen. Die hohen Investitionen der letzten Jahre schaffen die Basis für steigende Umsätze und Gewinne. Davon profitieren auch Firmen, die an der Schnittstelle zur KI-Infra­struktur arbeiten. Dadurch nimmt die Marktbreite zu und mehr Titel außerhalb der „Magnificent Seven” gewinnen an Bedeutung. In Europa sollte die Lage im Finanz­sektor stabil bleiben. Energie- und Versorgungsunternehmen profitieren von Investitionen in Energiesicherheit und Netzinfrastruktur. Zudem erhalten die Konzerne der Rüstungsindustrie Auftrieb durch steigende Wehretats.

Hinweis: 1.) Wertentwicklungen von Finanzinstrumenten oder Finanzindizes in der Vergangenheit stellen keinen verlässlichen Indikator für künftige Wertentwicklungen dar. 2.) Soweit nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, werden Wertentwicklungen 'brutto' angegeben, d.h. insbesondere ohne Berücksichtigung von Kosten, Gebühren, Provisionen und ggf. Steuern einer entsprechenden Investition. Dies bedeutet, dass eine tatsächlich erzielbare Rendite der Investition deshalb niedriger sein kann. 3.) Sofern Finanzinstrumente oder Finanzindizes in Fremdwährungen notieren, können Währungsschwankungen die Renditen in Euro positiv oder negativ beeinflussen. Zu den Details eventuell genannter Anlageempfehlungen, insbesondere auch zu den jeweils offenzulegenden Interessenkonflikten zu Emittenten, verweisen wir auf die jeweils aktuelle Research-Publikation zu diesen Emittenten sowie unsere Website www.dzbank.de/pflichtangaben