Das Bild zeigt eine Person, die ein Smartphone hält und darauf eine Handels- oder Finanz-App verwendet. Auf dem Bildschirm des Mobiltelefons sieht man eine Vielzahl von finanzbezogenen Daten, darunter möglicherweise Kursgrafiken, Börsenpreise oder andere Kennzahlen, die für den Handel oder das Investieren relevant sind. Im Hintergrund ist ein weiterer Bildschirm zu sehen, auf dem anscheinend ähnliche finanzielle Informationen dargestellt sind, was auf eine Umgebung hinweist, die mit Börsenhandel oder Finanzüberwachung beschäftigt ist.

Aktienmärkte

Aktienmärkte

Deutscher und europäischer Aktienmarkt

Der kurzfristig holprige Verlauf und die höhere Volatilität ändern aus unserer Sicht nichts daran, dass die längerfristigen Perspektiven für den DAX grundsätzlich positiv bleiben. Fiskalpolitische Maßnahmen in den USA, im Euroraum und in Deutschland dürften die Konjunktur stützen. Auf globaler Ebene erscheint in den kommenden Jahren ein Wachstum der Wirtschafts­leistung von rund 3% im Vergleich zum Vorjahr realistisch.

 

Das geldpolitische Umfeld bleibt für Aktien grundsätzlich unterstützend. Die Europäische Zentralbank dürfte auf einem weitgehend neutralen Kurs verharren. Die US-Notenbank wird ihren Lockerungspfad voraussichtlich vorsichtig fortsetzen, sofern sich Inflation und Arbeitsmarkt im Rahmen der Erwartungen entwickeln. Für Unternehmen bedeutet dies eine planbarere Zinslandschaft, in der Investitionsentscheidungen und Finanzierungsstrukturen weniger stark unter Druck stehen als in einer Phase rascher Zinsanstiege.

Das Bild stellt ein Diagramm oder einen Chart dar, welcher eine Zeitreihe von Wertentwicklungen abzeichnet. 

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Beschreibung des Inhalts:
- **X-Achse:** Die horizontale Achse repräsentiert den Zeitverlauf über die Jahre hinweg, beginnend mit dem Jahr 2016 bis zum Jahr 2021.
- **Y-Achse:** Die vertikale Achse zeigt den Wertbereich von 8000 bis 14000 an.
- **Trend:** Das Diagramm zeigt einen allgemeinen Aufwärtstrend über die dargestellten Jahre hinweg mit einigen deutlichen Schwankungen. Besonders auffällig ist der Einbruch um das Jahr 2020, gefolgt von einer schnellen Erholung.

Dieses Muster könnte einen Aktienindex oder einen ähnlichen Finanzindikator darstellen, der durch Marktvolatilität und externe wirtschaftliche Ereignisse wie die COVID-19-Pandemie beeinflusst wurde. Generell suggeriert der stetige Anstieg den wirtschaftlichen Aufschwung oder positive Marktentwicklung nach anfänglichen Rückgängen.
DAX-Index (Für Near-Time-Chart bitte hier klicken)

In einem solchen Umfeld sollten die im DAX vertretenen Unternehmen ebenso wie die Konzerne in anderen großen Weltindizes ihre Gewinne spürbar steigern können. Die vom Markt unterstellten zweistelligen Zuwachs­raten beim Gewinn je Aktie sind zwar ambitioniert, aber erreichbar, sofern es nicht zu einem ausgeprägten globalen Abschwung kommt. Neben dem moderateren Zinsumfeld liefern strukturelle Trends wie die Digitalisierung, der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Geschäftsmodellen und die Transformation der Energiewirtschaft Rückenwind.

 

Deutlich stärker an der heimischen Konjunktur hängen die kleineren deutschen Indizes MDAX und SDAX. Hier wird entscheidend sein, ob es der Bundesregierung gelingt, aus der erwarteten Erholung im Jahr 2026 einen tragfähigen Aufschwung zu formen. Die Hoffnungen richten sich dabei insbesondere auf die in Aussicht gestellten Strukturreformen, deren Bedeutung Kanzler Merz zuletzt erneut hervorgehoben hat. Planungs- und Investitions­sicherheit, beschleunigte Genehmigungsverfahren sowie verlässliche Rah­menbedingungen für die Energieversorgung und die Unternehmensbesteuerung wären zentrale Hebel für eine nachhaltige Belebung des Standorts.

 

So begrüßenswert die mögliche Perspektive eines Endes der Kampfhandlungen in der Ukraine auch ist, wirklich greifbar ist sie derzeit noch nicht. Damit bleibt der Weg zu einem dauerhaften Frieden in Osteuropa lang. Unabhängig vom weiteren Verlauf des Konflikts gibt es somit auch keinen Anlass, die Anstrengungen zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit in Deutsch­land und auf europäischer Ebene zurückzufahren. Auch eine Waffenruhe wäre wahrscheinlich politisch fragil und militärisch zu brüchig, um die laufenden Anstrengungen zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit in Deutschland, der EU und der NATO infrage zu stellen.

Das Bild stellt ein Diagramm oder einen Graphen dar, das in der Regel verwendet wird, um die Entwicklung eines bestimmten Wertes oder einer Kennzahl über einen Zeitraum hinweg darzustellen. 

### Details:
- **Art des Diagramms:** Liniengrafik
- **Achsen: **
  - **Y-Achse:** Zeigt numerische Werte an, vermutlich Bezug nehmend auf den Wert eines Index oder finanziellen Instruments
  - **X-Achse:** Zeigt Zeitindizes an, möglicherweise Tage innerhalb eines Monats

### Interpretation:
- **Schwankungen:** Das Diagramm zeigt Schwankungen und Veränderungen im Wert oder Index über den Zeitraum an.
- **Möglicher Kontext:** Ein solcher Verlauf wird oft im Zusammenhang mit Finanz- oder Wirtschaftsdaten, z.B. Aktienindizes oder Währungskurse verwendet.

### Fazit:
Das Bild könnte die Wertentwicklung oder den Verlauf eines Börsenindex oder eines ähnlichen wirtschaftlichen Parameters über mehrere Tage anzeigen.
Euro-Stoxx-50-Index (Für Near-Time-Chart bitte hier klicken)

Indexprognose DZ BANK

Land Index aktuell
                                   Prognose zum 30.06.2026                                  Prognose zum 31.12.2026  
Deutschland DAX VWDimage=http://gis.vwd.com/dzbank/boersenkompass/kurse?symm=DAX.ETR   26.500   27.500  
Europa Euro Stoxx 50 VWDimage=http://gis.vwd.com/dzbank/boersenkompass/kurse?symm=SX5E.DJX   6.000   6.200  
USA S&P 500 VWDimage=http://gis.vwd.com/dzbank/boersenkompass/kurse?symm=INX.SON   7.600   8.000  
Quelle: DZ BANK

Amerikanischer Aktienmarkt

Auch in den Vereinigten Staaten tragen langfristige Ausgabeprogramme wie der OBBBA (One Big Beautiful Bill Act) zu einer robusten Wachstums­dynamik bei. Sie umfassen Investitionen in Technologie, Energieinfrastruktur und digitale Kapazitäten. Für das Jahr 2026 erwarten wir ein BIP-Wachstum von 2,3%. Global ergibt sich damit ein Weltwirtschaftswachstum von rund 3%.

 

Zudem stabilisiert sich das internationale Handelsumfeld. Die Verein­barungen zwischen den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union senken das Risiko unerwarteter Zollerhöhungen und schaffen mehr Planbar­keit für Unternehmen. Trotz fortbestehender sektoraler Handelshindernisse reduziert sich damit ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor. Gleichzeitig treibt die Europäische Union weitere Handelsabkommen mit anderen Regionen voran, wodurch sich der Prozess der Deglobalisierung zumindest verlangsamen lässt.

 

Die Rahmenbedingungen für die Aktienmärkte haben sich somit ver­bessert. In den Vereinigten Staaten dürften große Technologie­unternehmen und Anbieter von Infrastruktur für künstliche Intelligenz erneut wesentliche Treiber sein. Sie haben in den vergangenen Jahren erhebliche Investitionen getätigt und sollten daraus steigende Umsätze und Gewinne erzielen. Auch Unternehmen außerhalb der großen Technologie­konzerne tragen zur erwarteten Dynamik bei, darunter Halbleiterhersteller, Anbieter industrieller Automatisierung, Energieversorger und spezialisierte Softwareanbieter. Erleichterungen durch Bestrebungen zum Abbau staatlicher Strukturen dürften zudem weitere Branchen unterstützen.

 

Die erwartete Aufwärtsbewegung wird jedoch von Rückschlägen begleitet sein. Angesichts hoher Bewertungen reagiert der Markt empfindlich auf negative Gewinnrevisionen. Politische Risiken, wie handelspolitische Spannungen oder die Midterm-Wahlen in den Vereinigten Staaten, können zusätzliche Volatilität erzeugen. Auch Verzögerungen bei der Umsetzung staatlicher Investitionsprogramme oder eine weitere Aufwertung des Euros könnten belastend wirken.

Das Bild stellt ein Diagramm oder einen Chart dar, das die Wertentwicklung eines Finanzindexes oder eines berühmten Aktienindex über einen Zeitraum zeigt, mit den Jahreszahlen von 2017 bis 2021 auf der horizontalen Achse. Einige mögliche Punkte, die man über das Bild herausfinden kann:

- **Art des Diagramms:** Es scheint sich um ein Liniendiagramm zu handeln.
- **Zeitspanne:** Das Diagramm deckt die Jahre 2017 bis 2021 ab.
- **Verlaufsaspekte:**
  - **Wachstumsphase:** Ein allgemeiner Abwärtstrend bis etwa 2020, gefolgt von einem Aufwärtstrend.
  - **Einbruch:** Deutlicher Rückgang oder Einbruch zu einem bestimmten Zeitpunkt zwischen den Jahren 2019 und 2020.
  
- **Mögliche Themen:** 
  - **Aktienmarkt:** Das könnte die Entwicklung von einem prominenten Aktienindex wie dem S&P 500 darstellen.
  - **Andere Finanzierungsindices:** Könnte auch die Entwicklung von Rohstoffen, Währungen oder anderen Finanzinstrumenten visualisieren.
- **Zoom:** Zeigt den Wertbereich von etwa 1000 bis 4000 auf der vertikalen Achse, was auf eine bedeutende Aufwertung oder Volatilität hindeutet.

Insgesamt zeigt dieses Bild die ständigen Schwankungen und Bewegungen in einem spezifischen Finanzmarkt oder Index über einen Zeitraum von vier Jahren.
S&P-500-Index (Für Near-Time-Chart bitte hier klicken)

Fazit und Anlagemöglichkeiten

Insgesamt wird 2026 ein Jahr der Bestätigung sein. Die Aktienmärkte müssen zeigen, dass die hohen Bewertungen durch konkrete Ergebnisentwicklungen gerechtfertigt sind. Stabilisierte geldpolitische Bedingungen, langfristige Investitions­programme für Verteidigung und Infrastruktur sowie eine zunehmende konjunkturelle Dynamik schaffen dafür günstige Voraussetzungen. Ausschlaggebend bleibt jedoch, ob die Unternehmen die erwarteten Gewinnsteigerungen tatsächlich realisieren können.

 

In Europa sollte die Lage im Finanzsektor stabil bleiben. Energie- und Versorgungsunternehmen profitieren von Investitionen in Energiesicherheit und Netzinfrastruktur. Zudem erhalten Unternehmen der Rüstungsindustrie Auftrieb durch mehrjährige europäische Beschaffungsprogramme. Aus Sicht der deutschen Indizes werden die positiven globalen Vorgaben und die öffentlichen Investitionen in die Verteidigungsfähigkeit durch ein Infrastrukturpaket mit erheblichem Finanzie­rungsrahmen ergänzt. Der DAX dürfte etwas dahinter liegen, aber ebenfalls zulegen und bis auf etwa 27.500 Punkte steigen.

Hinweis: 1.) Wertentwicklungen von Finanzinstrumenten oder Finanzindizes in der Vergangenheit stellen keinen verlässlichen Indikator für künftige Wertentwicklungen dar. 2.) Soweit nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, werden Wertentwicklungen 'brutto' angegeben, d.h. insbesondere ohne Berücksichtigung von Kosten, Gebühren, Provisionen und ggf. Steuern einer entsprechenden Investition. Dies bedeutet, dass eine tatsächlich erzielbare Rendite der Investition deshalb niedriger sein kann. 3.) Sofern Finanzinstrumente oder Finanzindizes in Fremdwährungen notieren, können Währungsschwankungen die Renditen in Euro positiv oder negativ beeinflussen. Zu den Details eventuell genannter Anlageempfehlungen, insbesondere auch zu den jeweils offenzulegenden Interessenkonflikten zu Emittenten, verweisen wir auf die jeweils aktuelle Research-Publikation zu diesen Emittenten sowie unsere Website www.dzbank.de/pflichtangaben