Das Bild zeigt eine Person, die ein Smartphone hält und darauf eine Handels- oder Finanz-App verwendet. Auf dem Bildschirm des Mobiltelefons sieht man eine Vielzahl von finanzbezogenen Daten, darunter möglicherweise Kursgrafiken, Börsenpreise oder andere Kennzahlen, die für den Handel oder das Investieren relevant sind. Im Hintergrund ist ein weiterer Bildschirm zu sehen, auf dem anscheinend ähnliche finanzielle Informationen dargestellt sind, was auf eine Umgebung hinweist, die mit Börsenhandel oder Finanzüberwachung beschäftigt ist.

Aktienmärkte

Aktienmärkte

Deutscher und europäischer Aktienmarkt

Die sich über einen Monat hingezogenen gezielten Angriffe des Irans auf Gas- und Ölproduktionsstätten im Nahen Osten verhinderten bislang eine schnelle Rückkehr zur Normalität an den Energiemärkten. Steigende Rohöl- und Gaspreise sowie Einschränkungen bei Düngemitteln und anderen wichtigen Chemikalien sorgten in den Vorwochen an den Aktienmärkten im­mer wieder für Rücksetzer und bremsten Erholungsversuche aus. Insgesamt dürfte das Bruttoinlandsprodukt in der Eurozone aufgrund des Iran-Krieges im Jahr 2026 um 0,4 Prozentpunkte geringer ausfallen. Für die USA wird hingegen eine moderatere Wachstumskorrektur von 0,2 Prozentpunkten erwartet. Diese Abschwächung der Gesamtwirtschaft trübt direkt die Ertragsperspektiven der Unternehmen, da mit einer geringeren Nachfrage zu rechnen ist. Be­sonders betroffen sind energieintensive Branchen, die Konsumgüterindustrie und der Luftfahrtsektor, die mit signifikanten Kostensteigerungen rechnen müssen, welche die Gewinnmargen zusätzlich schmälern.

Das Bild stellt ein Diagramm oder einen Chart dar, welcher eine Zeitreihe von Wertentwicklungen abzeichnet. 

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Beschreibung des Inhalts:
- **X-Achse:** Die horizontale Achse repräsentiert den Zeitverlauf über die Jahre hinweg, beginnend mit dem Jahr 2016 bis zum Jahr 2021.
- **Y-Achse:** Die vertikale Achse zeigt den Wertbereich von 8000 bis 14000 an.
- **Trend:** Das Diagramm zeigt einen allgemeinen Aufwärtstrend über die dargestellten Jahre hinweg mit einigen deutlichen Schwankungen. Besonders auffällig ist der Einbruch um das Jahr 2020, gefolgt von einer schnellen Erholung.

Dieses Muster könnte einen Aktienindex oder einen ähnlichen Finanzindikator darstellen, der durch Marktvolatilität und externe wirtschaftliche Ereignisse wie die COVID-19-Pandemie beeinflusst wurde. Generell suggeriert der stetige Anstieg den wirtschaftlichen Aufschwung oder positive Marktentwicklung nach anfänglichen Rückgängen.
DAX-Index (Für Near-Time-Chart bitte hier klicken)

Mit Erleichterung nahmen dann die Aktienmärkte die ausgerufene Feuer­pause im Nahen Osten auf. Der DAX stieg über die Marke von 24.000 Punk­ten, und der Euro Stoxx 50 überwand die Hürde bei 5.900 Zählern. Es erscheint aber schwer zu glauben, dass die Beteiligten hier einen gemeinsamen Nenner finden werden. Zu weit liegen die jeweiligen Positionen auseinander, gerade unter Berücksichtigung der Ziele Israels. Immerhin haben die Vertreter beider Seiten nun zwei Wochen mehr Zeit, um – wohl weiterhin unter Vermittlung Pakistans – Lösungen auszuarbeiten. So positiv diese Nachricht ist, für Euphorie ist es angesichts der Herausforderungen, die vor den Verant­wortlichen liegen, sicher noch zu früh. Bis auf Weiteres dürfte die Lage in der Region angespannt bleiben. Rücksetzer müssen einkalkuliert werden.

 

Infolge des gestiegenen Inflationsdrucks dürfte die US-Notenbank die Leitzinsen weniger stark senken als bislang erwartet, während die EZB die Zinszügel sogar vorsichtig straffen könnte. Fehlende positive Impulse vonseiten der Geld­politik nehmen den Aktienmärkten das Potenzial für eine weitere, zügige Erholung.

 

Eine mittelfristig zu erwartende, nachhaltige politische Deeskalation bildet die Grundlage für eine dauerhafte Markterholung. Angesichts dessen dürfte sich in der zweiten Jahreshälfte eine deutliche Aufwärtsbewegung der Aktien­indizes einstellen. In Erwartung (längerfristig) sinkender Energiekosten und einer sich belebenden Konjunktur beginnen die Marktteilnehmer dann, die wieder verbesserten Gewinnaussichten für 2027 einzupreisen. Zudem hat der über fünf Wochen andauernde Kursrückgang die zuvor teils ambitionierten Bewertungen an den Aktienmärkten auf ein gesünderes Niveau zurückgeführt. Vor diesem Hintergrund sehen wir bis zum Jahresende Aufwärtspotenzial für den DAX und den Euro Stoxx 50.

Das Bild stellt ein Diagramm oder einen Graphen dar, das in der Regel verwendet wird, um die Entwicklung eines bestimmten Wertes oder einer Kennzahl über einen Zeitraum hinweg darzustellen. 

### Details:
- **Art des Diagramms:** Liniengrafik
- **Achsen: **
  - **Y-Achse:** Zeigt numerische Werte an, vermutlich Bezug nehmend auf den Wert eines Index oder finanziellen Instruments
  - **X-Achse:** Zeigt Zeitindizes an, möglicherweise Tage innerhalb eines Monats

### Interpretation:
- **Schwankungen:** Das Diagramm zeigt Schwankungen und Veränderungen im Wert oder Index über den Zeitraum an.
- **Möglicher Kontext:** Ein solcher Verlauf wird oft im Zusammenhang mit Finanz- oder Wirtschaftsdaten, z.B. Aktienindizes oder Währungskurse verwendet.

### Fazit:
Das Bild könnte die Wertentwicklung oder den Verlauf eines Börsenindex oder eines ähnlichen wirtschaftlichen Parameters über mehrere Tage anzeigen.
Euro-Stoxx-50-Index (Für Near-Time-Chart bitte hier klicken)

Indexprognose DZ BANK

Land Index aktuell
                                   Prognose zum 30.06.2026                                  Prognose zum 31.12.2026  
Deutschland DAX VWDimage=http://gis.vwd.com/dzbank/boersenkompass/kurse?symm=DAX.ETR   22.500   25.000  
Europa Euro Stoxx 50 VWDimage=http://gis.vwd.com/dzbank/boersenkompass/kurse?symm=SX5E.DJX   5.500   6.000  
USA S&P 500 VWDimage=http://gis.vwd.com/dzbank/boersenkompass/kurse?symm=INX.SON   6.600   7.300  
Quelle: DZ BANK

Amerikanischer Aktienmarkt

Nachdem der S&P 500 im März zeitweise bis auf unter 6.400 Punkte ab­gerutscht war, hat er deutlichen Rückenwind erhalten. Bereits Ende der Vor­woche lieferte ein überraschend erfreulicher US-Arbeitsmarktbericht positive Impulse. Im Zuge der eingetretenen Deeskalation im Nahen Osten baute der S&P 500 Index seine Kursgewinne aus und stieg über die Marke von 6.700 Punkten.

 

Die Deeskalation am Persischen Golf kommt dem US-Präsidenten innenpoli­tisch gelegen. Gegen einen „totalen US-Sieg“ spricht allerdings der Zehn-Punkte-Plan aus Teheran, den die Trump-Administration als Grundlage für Verhandlungen anerkennt. Laut iranischen Angaben enthält dieser Forderun­gen, wonach der Iran die Kontrolle über die Straße von Hormus behält, alle Sanktionen gegen das Land aufgehoben werden, die Urananreicherung ge­stattet wird und die USA ihre militärische Präsenz in der Region zurückfahren. Zudem soll eingefrorenes iranisches Vermögen freigegeben werden. Die USA fordern hingegen unter anderem, dass der Iran seine Programme zur Nutzung der Atomenergie sowie für ballistische Raketen und die Unterstützung für Milizen in der Region beendet.

 

Angesichts gesunkener Umfragewerte kann sich die US-Administration unter Präsident Trump vor den wichtigen Zwischenwahlen im November keine steigenden Preise an den Tankstellen leisten. Denn höhere Preise fürs Tanken und Heizen sind ein Ärgernis für die US-Verbraucher. Die ohnehin schon hitzige Diskussion um die „affordability crisis“ wird wohl noch mehr Schlagzeilen machen. In diesem Umfeld dürften nicht nur die ärmsten Haushalte, sondern auch Teile der Mittelschicht ihre Ausgaben stärker im Blick behalten. Der Konsum als eine wichtige Säule des Wachstums dürfte dadurch geschwächt werden. Dennoch sprechen die Investitionsfreude im KI-Bereich, Steuer­senkungen und -anreize im Rahmen der „One Big Beautiful Bill“ sowie das enorme Vermögen der reichen Haushalte für solides Wirt­schaftswachstum in den USA. Die Wachstumseinbußen dürften trotz des dauerhaft erhöhten Ölpreises moderat ausfallen. Wir rechnen für 2026 gegenüber unserer bisherigen Prognose mit einer um einen halben Prozentpunkt reduzierten Wachstumsrate beim BIP der USA.

Das Bild stellt ein Diagramm oder einen Chart dar, das die Wertentwicklung eines Finanzindexes oder eines berühmten Aktienindex über einen Zeitraum zeigt, mit den Jahreszahlen von 2017 bis 2021 auf der horizontalen Achse. Einige mögliche Punkte, die man über das Bild herausfinden kann:

- **Art des Diagramms:** Es scheint sich um ein Liniendiagramm zu handeln.
- **Zeitspanne:** Das Diagramm deckt die Jahre 2017 bis 2021 ab.
- **Verlaufsaspekte:**
  - **Wachstumsphase:** Ein allgemeiner Abwärtstrend bis etwa 2020, gefolgt von einem Aufwärtstrend.
  - **Einbruch:** Deutlicher Rückgang oder Einbruch zu einem bestimmten Zeitpunkt zwischen den Jahren 2019 und 2020.
  
- **Mögliche Themen:** 
  - **Aktienmarkt:** Das könnte die Entwicklung von einem prominenten Aktienindex wie dem S&P 500 darstellen.
  - **Andere Finanzierungsindices:** Könnte auch die Entwicklung von Rohstoffen, Währungen oder anderen Finanzinstrumenten visualisieren.
- **Zoom:** Zeigt den Wertbereich von etwa 1000 bis 4000 auf der vertikalen Achse, was auf eine bedeutende Aufwertung oder Volatilität hindeutet.

Insgesamt zeigt dieses Bild die ständigen Schwankungen und Bewegungen in einem spezifischen Finanzmarkt oder Index über einen Zeitraum von vier Jahren.
S&P-500-Index (Für Near-Time-Chart bitte hier klicken)

Fazit und Anlagemöglichkeiten

Der Iran-Konflikt hat die Volatilität an den Kapitalmärkten erhöht und in vielen Sektoren zu Verkaufsdruck geführt. Eine im weiteren Jahresverlauf erwartete nachhaltige Deeskalation dürfte die Unsicherheit reduzieren und den Fokus wieder stärker auf fundamentale Bewertungen, Gewinnstabilität und strukturelle Nach­frageprofile lenken. Das größte Aufholpotenzial wird in den Bereichen gesehen, die aktuell überproportional unter den Umständen leiden oder übermäßig verkauft wurden wie die Logistik- und Transportbranche. Eine Beruhigung der Lage dürfte hier zu schnellen Gegenbewegungen führen. In Teilen der Technologie, Industrie und bei Materialien erscheinen die Bewertungen nach den jüngsten Rück­setzern attraktiv. Small Caps wurden in der Stressphase überproportional verkauft und reagieren typischerweise stark auf eine erhöhte Risikobereitschaft der Anleger.

 

Weiterhin halten wir an unserer Einschätzung fest, wonach Aktien europäischer Rüstungsunternehmen aufgrund der steigenden Verteidigungsetats vieler NATO-Staaten Aufwärtspotenzial besitzen.

Hinweis: 1.) Wertentwicklungen von Finanzinstrumenten oder Finanzindizes in der Vergangenheit stellen keinen verlässlichen Indikator für künftige Wertentwicklungen dar. 2.) Soweit nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, werden Wertentwicklungen 'brutto' angegeben, d.h. insbesondere ohne Berücksichtigung von Kosten, Gebühren, Provisionen und ggf. Steuern einer entsprechenden Investition. Dies bedeutet, dass eine tatsächlich erzielbare Rendite der Investition deshalb niedriger sein kann. 3.) Sofern Finanzinstrumente oder Finanzindizes in Fremdwährungen notieren, können Währungsschwankungen die Renditen in Euro positiv oder negativ beeinflussen. Zu den Details eventuell genannter Anlageempfehlungen, insbesondere auch zu den jeweils offenzulegenden Interessenkonflikten zu Emittenten, verweisen wir auf die jeweils aktuelle Research-Publikation zu diesen Emittenten sowie unsere Website www.dzbank.de/pflichtangaben