Das Bild zeigt eine Person, die ein Smartphone hält und darauf eine Handels- oder Finanz-App verwendet. Auf dem Bildschirm des Mobiltelefons sieht man eine Vielzahl von finanzbezogenen Daten, darunter möglicherweise Kursgrafiken, Börsenpreise oder andere Kennzahlen, die für den Handel oder das Investieren relevant sind. Im Hintergrund ist ein weiterer Bildschirm zu sehen, auf dem anscheinend ähnliche finanzielle Informationen dargestellt sind, was auf eine Umgebung hinweist, die mit Börsenhandel oder Finanzüberwachung beschäftigt ist.

Aktienmärkte

Aktienmärkte

Deutscher und europäischer Aktienmarkt

Die europäischen Aktienmärkte zeigten sich aufgrund der Aussicht auf weitere Zinssenkungen der Fed und weitgehend guter Nachrichten aus dem KI-Umfeld fest. Der DAX näherte sich Mitte Dezember 2025 der 24.500-Punkte-Marke an, ehe er anschließend zurückfiel. Das Plus im Vorjahresvergleich beträgt 20%.

 

Europäische Bankaktien haben eine sehr gute Performance im zu Ende gehenden Jahr gezeigt. Der Euro Stoxx Banken ist zeitweise um rund 70% gestiegen und hat damit alle anderen Sektoren klar geschlagen. Die unseres Erachtens wichtigsten Gründe für die starke Kursentwicklung waren gestiegene Gewinnschätzungen, eine steilere Zinskurve und die Ankündigungen weiterer Aktienrückkäufe. Für das Jahr 2026 gehen die Konsensschätzungen von einem deutlichen Profitabilitätsanstieg aus, die durchschnittliche Eigen­kapitalrendite der EU-Banken soll sich um 40 Basispunkte auf 14,2% erhöhen. Wichtige Treiber sind steigende Erträge, insbesondere der Zinsüber­schuss soll nach einem leichten Rückgang im Jahr 2025 wieder steigen (plus 4%). Gleich­zeitig wird erwartet, dass sowohl die Kosten als auch die Risiko­vorsorge unter Kontrolle bleiben. Der Konsens rechnet mit einem Anstieg der Aktienrückkäufe um 20% auf ein neues Rekordvolumen.

Das Bild stellt ein Diagramm oder einen Chart dar, welcher eine Zeitreihe von Wertentwicklungen abzeichnet. 

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Beschreibung des Inhalts:
- **X-Achse:** Die horizontale Achse repräsentiert den Zeitverlauf über die Jahre hinweg, beginnend mit dem Jahr 2016 bis zum Jahr 2021.
- **Y-Achse:** Die vertikale Achse zeigt den Wertbereich von 8000 bis 14000 an.
- **Trend:** Das Diagramm zeigt einen allgemeinen Aufwärtstrend über die dargestellten Jahre hinweg mit einigen deutlichen Schwankungen. Besonders auffällig ist der Einbruch um das Jahr 2020, gefolgt von einer schnellen Erholung.

Dieses Muster könnte einen Aktienindex oder einen ähnlichen Finanzindikator darstellen, der durch Marktvolatilität und externe wirtschaftliche Ereignisse wie die COVID-19-Pandemie beeinflusst wurde. Generell suggeriert der stetige Anstieg den wirtschaftlichen Aufschwung oder positive Marktentwicklung nach anfänglichen Rückgängen.
DAX-Index (Für Near-Time-Chart bitte hier klicken)

Positive Überraschungen könnten unseres Erachtens von der wirtschaft­lichen Seite kommen, insbesondere das deutsche Investitionsprogramm könn­te nicht nur in Deutschland die Kreditnachfrage ankurbeln, sondern auch auf die Nachbarländer ausstrahlen. Von der regulatorischen Seite erwarten wir eher positive Überraschungen, noch ausstehende Verschärfungen können ent­weder erneut verschoben oder aufgehoben werden. Der Grund für unsere Ein­schätzung ist die in den USA zu beobachtende Aufweichung verschiedener Bankregulierungen – das erhöht den Druck auf Europa, zumindest die aktuelle Regulierung nicht weiter zu verschärfen.

 

Insgesamt sieht das Marktumfeld für die EU-Banken weiter gut aus, die entscheidende Frage ist, ob das schon in den Aktienkursen ausreichend reflek­tiert ist. Die EU-Banken sind auf Basis der 2026-Schätzungen mit einem KGV von 10,3x und einem Kurs-/Buchwert von 1,5x bei einer Eigenkapitalrendite von 14,2% bewertet. Die geschätzte Dividendenrendite liegt bei 6,0%, dazu kommen noch Aktienrückkäufe, die 2,6% der Marktkapitalisierung entsprechen. Unserer Einschätzung nach sind die Banken im Euroraum damit im Schnitt fair bewertet.

 

Daher wird für das nächste Jahr die Einzeltitelauswahl im europäischen Ban­kensektor wichtiger. Wir bevorzugen zum einen die Nachzügler im Sektor, das heißt Banken, die aktuell noch deutlich hinterherhinken bei der Profitabi­lität, bei denen wir aber eine deutliche Profitabilitätssteigerung als realis­tisch einstufen und die außerdem noch relativ niedrig bewertet sind. Zum anderen setzen wir auf gut kapitalisierte Banken mit hohen Dividenden.

 

Das Bild stellt ein Diagramm oder einen Graphen dar, das in der Regel verwendet wird, um die Entwicklung eines bestimmten Wertes oder einer Kennzahl über einen Zeitraum hinweg darzustellen. 

### Details:
- **Art des Diagramms:** Liniengrafik
- **Achsen: **
  - **Y-Achse:** Zeigt numerische Werte an, vermutlich Bezug nehmend auf den Wert eines Index oder finanziellen Instruments
  - **X-Achse:** Zeigt Zeitindizes an, möglicherweise Tage innerhalb eines Monats

### Interpretation:
- **Schwankungen:** Das Diagramm zeigt Schwankungen und Veränderungen im Wert oder Index über den Zeitraum an.
- **Möglicher Kontext:** Ein solcher Verlauf wird oft im Zusammenhang mit Finanz- oder Wirtschaftsdaten, z.B. Aktienindizes oder Währungskurse verwendet.

### Fazit:
Das Bild könnte die Wertentwicklung oder den Verlauf eines Börsenindex oder eines ähnlichen wirtschaftlichen Parameters über mehrere Tage anzeigen.
Euro-Stoxx-50-Index (Für Near-Time-Chart bitte hier klicken)

Indexprognose DZ BANK

Land Index aktuell
                                   Prognose zum 30.06.2026                                  Prognose zum 31.12.2026  
Deutschland DAX VWDimage=http://gis.vwd.com/dzbank/boersenkompass/kurse?symm=DAX.ETR   26.500   27.500  
Europa Euro Stoxx 50 VWDimage=http://gis.vwd.com/dzbank/boersenkompass/kurse?symm=SX5E.DJX   6.000   6.200  
USA S&P 500 VWDimage=http://gis.vwd.com/dzbank/boersenkompass/kurse?symm=INX.SON   7.600   8.000  
Quelle: DZ BANK

Amerikanischer Aktienmarkt

Die für den 10. Dezember erwartete und schließlich auch beschlossene Zins­senkung der US-Notenbank sorgte für Aufmerksamkeit an den Aktienmärkten. Wichtiger als dieser kurzfristige Zinsschritt ist jedoch die Frage, wie sich die US-Geldpolitik im Jahr 2026 entwickeln wird.

 

Obwohl eine offizielle Nominierung noch aussteht, gilt Kevin Hassett derzeit als einer der aussichtsreichsten Anwärter auf den Vorsitz der Federal Reserve. Seine geldpolitischen Vorstellungen decken sich weitgehend mit den Erwar­tungen der Trump-Administration, die ein deutlich niedrigeres Leitzinsniveau fordert. Dadurch rücken die Glaubwürdigkeit und die institutionelle Unab­hängigkeit der Fed stärker in den Vordergrund. Ähnlich wie der Markt gehen wir davon aus, dass die US-Notenbank die Zinsen im kommenden Jahr lediglich auf ein neutrales Niveau senken und den aggressiven Forderungen Trumps nicht nachkommen wird. Das Ausmaß der Leitzinssenkungen und somit die geldpolitische Ausrichtung der Vereinigten Staaten bleiben ein zentraler Einflussfaktor für die Aktienkurse. In der Regel wirkt eine Lockerung der Geldpolitik unterstützend. Dabei ist entscheidend, dass die Inflationserwartun­gen verankert bleiben und die Märkte der Fed zutrauen, ihre Politik auf soliden fundamentalen Grundlagen zu basieren. Gelingt dies, sollten die langfristigen Renditen moderat bleiben und einer weiteren Aufwärtsbewegung an den Aktienmärkten nicht im Weg stehen.

 

Würden die US-Notenbanker den politischen Forderungen indes nach­geben und die Zinsen stärker senken, als fundamental begründbar ist, bestünde das Risiko eines Glaubwürdigkeitsverlusts. Sollte der Eindruck entstehen, dass Zinssenkungen auf tönernen Füßen stehen, politisch motiviert sind oder die Inflation anheizen, könnten die US-Renditen trotz der Lockerung deutlich steigen. Höhere Langläuferrenditen würden die Bewertungen am Aktienmarkt belasten, Kapital aus Aktien in höher rentierliche Anleihen umleiten und die Attraktivität von US-Assets reduzieren. Die Diskussion am Kapitalmarkt im vergangenen Sommer, Trump ziehe die Entlassung des Fed-Vorsitzenden Powell in Erwägung, hatte bereits teilweise zu starken Kursrück­gängen wichtiger US-Aktienindizes geführt.

 

Wir stufen dieses Szenario weiterhin als Risikoszenario ein. Bei Leitzinssen­kungen in Richtung eines neutralen Niveaus sollte die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen in zwölf Monaten bei rund 4,50% liegen und damit lediglich moderat höher als aktuell. Für den Aktienmarkt bedeutet dies, dass das generell gute Umfeld weiter Bestand haben wird.

Das Bild stellt ein Diagramm oder einen Chart dar, das die Wertentwicklung eines Finanzindexes oder eines berühmten Aktienindex über einen Zeitraum zeigt, mit den Jahreszahlen von 2017 bis 2021 auf der horizontalen Achse. Einige mögliche Punkte, die man über das Bild herausfinden kann:

- **Art des Diagramms:** Es scheint sich um ein Liniendiagramm zu handeln.
- **Zeitspanne:** Das Diagramm deckt die Jahre 2017 bis 2021 ab.
- **Verlaufsaspekte:**
  - **Wachstumsphase:** Ein allgemeiner Abwärtstrend bis etwa 2020, gefolgt von einem Aufwärtstrend.
  - **Einbruch:** Deutlicher Rückgang oder Einbruch zu einem bestimmten Zeitpunkt zwischen den Jahren 2019 und 2020.
  
- **Mögliche Themen:** 
  - **Aktienmarkt:** Das könnte die Entwicklung von einem prominenten Aktienindex wie dem S&P 500 darstellen.
  - **Andere Finanzierungsindices:** Könnte auch die Entwicklung von Rohstoffen, Währungen oder anderen Finanzinstrumenten visualisieren.
- **Zoom:** Zeigt den Wertbereich von etwa 1000 bis 4000 auf der vertikalen Achse, was auf eine bedeutende Aufwertung oder Volatilität hindeutet.

Insgesamt zeigt dieses Bild die ständigen Schwankungen und Bewegungen in einem spezifischen Finanzmarkt oder Index über einen Zeitraum von vier Jahren.
S&P-500-Index (Für Near-Time-Chart bitte hier klicken)

Fazit und Anlagemöglichkeiten

In der Regel wirkt eine geldpolitische Lockerung unterstützend auf die Kurse. Würden die US-Notenbanker jedoch den Forderungen Trumps folgen und die Leitzinsen stärker senken, als es fundamental begründbar ist, könnte dieser Zusammenhang an Gültigkeit verlieren.

 

Anlagemöglichkeiten:

Aktien des (europäischen) Finanzsektors erachten wir für aussichtsreich, Energieversorger profitieren von Investitionen in die Versorgungssicherheit sowie die Netzinfrastruktur und die Rüstungsindustrie erhält Unterstützung durch mehrjährige europäische Beschaffungsprogramme. Ferner sind Aktien der US-Technologiekonzerne aufgrund des Megatrends KI weiterhin attraktiv.

Hinweis: 1.) Wertentwicklungen von Finanzinstrumenten oder Finanzindizes in der Vergangenheit stellen keinen verlässlichen Indikator für künftige Wertentwicklungen dar. 2.) Soweit nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, werden Wertentwicklungen 'brutto' angegeben, d.h. insbesondere ohne Berücksichtigung von Kosten, Gebühren, Provisionen und ggf. Steuern einer entsprechenden Investition. Dies bedeutet, dass eine tatsächlich erzielbare Rendite der Investition deshalb niedriger sein kann. 3.) Sofern Finanzinstrumente oder Finanzindizes in Fremdwährungen notieren, können Währungsschwankungen die Renditen in Euro positiv oder negativ beeinflussen. Zu den Details eventuell genannter Anlageempfehlungen, insbesondere auch zu den jeweils offenzulegenden Interessenkonflikten zu Emittenten, verweisen wir auf die jeweils aktuelle Research-Publikation zu diesen Emittenten sowie unsere Website www.dzbank.de/pflichtangaben