Das Bild zeigt eine Person, die ein Smartphone hält und darauf eine Handels- oder Finanz-App verwendet. Auf dem Bildschirm des Mobiltelefons sieht man eine Vielzahl von finanzbezogenen Daten, darunter möglicherweise Kursgrafiken, Börsenpreise oder andere Kennzahlen, die für den Handel oder das Investieren relevant sind. Im Hintergrund ist ein weiterer Bildschirm zu sehen, auf dem anscheinend ähnliche finanzielle Informationen dargestellt sind, was auf eine Umgebung hinweist, die mit Börsenhandel oder Finanzüberwachung beschäftigt ist.

Aktienmärkte

Aktienmärkte

Deutscher und europäischer Aktienmarkt

Die Aktienmärkte haben nach dem Beginn der militärischen Auseinandersetzun­gen in den Risk-off-Modus geschaltet. Nicht nur die zeitweise deutlich gestie­genen Rohölpreise, sondern auch die höheren Zinsen belasten die Indizes.

 

Für die Aktienmärkte würde unser Basis- bzw. Deeskalationsszenario bedeuten, dass die aktuelle Verunsicherung nur von kurzer Dauer wäre. Der Ölpreis dürfte sich rasch wieder auf einem Niveau von 60 bis 65 US-Dollar pro Barrel einpen­deln, wodurch der Inflationsdruck nachlassen würde. Der Fokus der Anleger dürfte sich schnell wieder auf die starken fundamentalen Treiber richten. Die konjunkturelle Entwicklung bleibt robust und wird durch eine expansive Fiskalpolitik in den USA sowie durch steigende staatliche Ausgaben in Europa, insbesondere für Verteidigung und Infrastruktur, gestützt. Gleichzeitig wird für die großen Aktienindizes ein zweistelliges Gewinnwachstum erwartet. Auch die anhaltende Investitionsdynamik im Bereich der KI bleibt ein wichtiger strukturell­er Treiber. Angesicht dessen bestätigen wir die Kursziele zur Mitte und zum Ende 2026. S&P 500: 7.600 beziehungsweise 8.000 Punkte, DAX: 26.500 bzw. 27.500 Punkte und Euro Stoxx 50: 6.000 bzw. 6.200 Punkte.

Das Bild stellt ein Diagramm oder einen Chart dar, welcher eine Zeitreihe von Wertentwicklungen abzeichnet. 

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Beschreibung des Inhalts:
- **X-Achse:** Die horizontale Achse repräsentiert den Zeitverlauf über die Jahre hinweg, beginnend mit dem Jahr 2016 bis zum Jahr 2021.
- **Y-Achse:** Die vertikale Achse zeigt den Wertbereich von 8000 bis 14000 an.
- **Trend:** Das Diagramm zeigt einen allgemeinen Aufwärtstrend über die dargestellten Jahre hinweg mit einigen deutlichen Schwankungen. Besonders auffällig ist der Einbruch um das Jahr 2020, gefolgt von einer schnellen Erholung.

Dieses Muster könnte einen Aktienindex oder einen ähnlichen Finanzindikator darstellen, der durch Marktvolatilität und externe wirtschaftliche Ereignisse wie die COVID-19-Pandemie beeinflusst wurde. Generell suggeriert der stetige Anstieg den wirtschaftlichen Aufschwung oder positive Marktentwicklung nach anfänglichen Rückgängen.
DAX-Index (Für Near-Time-Chart bitte hier klicken)

Der Rohölpreis bliebe in dem Szenario 2 dauerhaft erhöht und die geopolitische Unsicherheit im Nahen Osten würde anhalten. Dies dürfte für die Aktienmärkte ein Umfeld mit höheren Risikoprämien und anhaltender Volatilität bedeuten. Die fundamentalen Treiber der Aktienmärkte sind zwar grundsätzlich intakt, werden jedoch durch die bestehende Unsicherheit gedämpft. Höhere Energiepreise be­lasten die Margen energieintensiver Unternehmen, während gleichzeitig stei­gende Zinsen auf den Diskontfaktoren auf die Bewertungen der Unternehmen drücken. Gleichzeitig sollte das Gewinnwachstum der Unternehmen mode­rater ausfallen als im Basisszenario. Die Kombination aus einer etwas schwächeren Gewinnentwicklung und erhöhten Risikoaufschlägen spricht daher für eine zurückhaltendere Entwicklung der Aktienmärkte. Der S&P 500 dürfte zum Jahresende 2026 bei 7.600 Punkten stehen, der DAX bei 26.500 Punkten und der Euro Stoxx bei 6.000 Punkten.

 

Ein sprunghafter Anstieg des Ölpreises auf 110 Dollar oder mehr würde eine globale Stagflation auslösen, also ein stagnierendes Wachstum bei gleichzeitig hoher Inflation. Die Zentralbanken wären gezwungen, mit Zinserhöhungen zu reagieren, um die Inflation einzudämmen und Zweitrundeneffekte zu verhindern. Höhere Zinsen und eine grundlegende Neubewertung der wirtschaftlichen Aussichten würden die Kurse erheblich unter Druck setzen. Historisch be­trachtet reagieren gerade die europäischen Aktienmärkte sehr empfindlich auf solche Ölpreisschocks, was an der im Vergleich zu den USA größeren Ab­hängigkeit von Energieimporten liegt. In diesem Szenario wären bis zur Jahresmitte deutliche Kursverluste wahrscheinlich und eine Erholung würde lange auf sich warten lassen.

Das Bild stellt ein Diagramm oder einen Graphen dar, das in der Regel verwendet wird, um die Entwicklung eines bestimmten Wertes oder einer Kennzahl über einen Zeitraum hinweg darzustellen. 

### Details:
- **Art des Diagramms:** Liniengrafik
- **Achsen: **
  - **Y-Achse:** Zeigt numerische Werte an, vermutlich Bezug nehmend auf den Wert eines Index oder finanziellen Instruments
  - **X-Achse:** Zeigt Zeitindizes an, möglicherweise Tage innerhalb eines Monats

### Interpretation:
- **Schwankungen:** Das Diagramm zeigt Schwankungen und Veränderungen im Wert oder Index über den Zeitraum an.
- **Möglicher Kontext:** Ein solcher Verlauf wird oft im Zusammenhang mit Finanz- oder Wirtschaftsdaten, z.B. Aktienindizes oder Währungskurse verwendet.

### Fazit:
Das Bild könnte die Wertentwicklung oder den Verlauf eines Börsenindex oder eines ähnlichen wirtschaftlichen Parameters über mehrere Tage anzeigen.
Euro-Stoxx-50-Index (Für Near-Time-Chart bitte hier klicken)

Indexprognose DZ BANK

Land Index aktuell
                                   Prognose zum 30.06.2026                                  Prognose zum 31.12.2026  
Deutschland DAX VWDimage=http://gis.vwd.com/dzbank/boersenkompass/kurse?symm=DAX.ETR   26.500   27.500  
Europa Euro Stoxx 50 VWDimage=http://gis.vwd.com/dzbank/boersenkompass/kurse?symm=SX5E.DJX   6.000   6.200  
USA S&P 500 VWDimage=http://gis.vwd.com/dzbank/boersenkompass/kurse?symm=INX.SON   7.600   8.000  
Quelle: DZ BANK

Amerikanischer Aktienmarkt

In unserem Basisszenario dürften die Ereignisse im Iran, der Anstieg der Benzinpreise und vor allem die zeitweisen Rücksetzer an den Aktienmärkten das ohnehin schon angeschlagene Verbrauchervertrauen im Frühjahr nochmals deutlich trüben. Bei einem nur kurzfristig erhöhten Ölpreis und einem moderaten Anstieg der Inflation in den nächsten Monaten ist aber nur mit einem geringen Effekt auf die US-Konjunktur zu rechnen. Ein Rückgang der Energiepreise im Sommer dürfte das Konsumklima schnell wieder aufhellen. Außerdem hat sich die US-Wirtschaft in den letzten Jahren bemerkenswert robust gehalten. Der Konsum der reicheren Haushalte, die fiskalischen Maßnahmen („One Big Beautiful Bill“) und der KI-Boom sind treibende Kräfte der Wirtschaft. Leicht dämpfende Effekte von vorübergehend höheren Benzinpreisen auf den Konsum werden die US-Wirtschaft grundsätzlich nicht vom starken Wachs­tumskurs abbringen, der durch die lockerere US-Geldpolitik noch gestützt wird.

 

Dauerhaft höhere Preise für das Tanken und Heizen (Szenario 2) wären ein Ärgernis für die meisten US-Verbraucher. Lässt dieses nicht alsbald nach, dürften die Klagen über die „affordability crisis“ schnell wieder Schlagzeilen machen. In diesem Umfeld dürften nicht nur die ärmsten Haushalte, sondern auch Teile der Mittelschicht ihre Ausgaben stärker im Blick behalten. Der Konsum als eine wichtige Säule des Wachstums dürfte dadurch geschwächt werden.  Dennoch sprechen die Investitionsfreude im KI-Bereich, Steuersen­kungen und –anreize, sowie das enorme Vermögen der reichen Haushalte für solides Wirtschaftswachstum in den USA. Die Wachstumseinbußen durch einen permanent höheren Ölpreis dürften daher gering ausfallen. Wir rechnen für 2026 gegenüber Szenario 1 mit einer um 0,2 Prozentpunkte reduzierten Wachstumsrate der USA, was in Kombination mit einer weniger expan­siven Geldpolitik in einer etwas gedämpfteren, aber aufwärts gerichteten Aktienkursentwicklung münden sollte.

 

Eine Rückkehr von Inflationsraten rund um die Marke von 4% würden im Szenario 3 die US-Verbraucher stark verunsichern. Der Konsum dürfte in diesem Falle deutlich gedrosselt werden. Zusätzlich würden auch viele Unter­nehmen geplante Investitionen erst einmal aufschieben. Insgesamt dürften daraus deutliche Bremseffekte für die US-Wirtschaft entstehen. Die möglichen Wachstumseinbußen im Jahr 2026 gegenüber unserem Szenario 1 schätzen wir auf bis zu 0,6 Prozentpunkten. Einziges Trostpflaster: Bei einem dauerhaften Weltmarktpreis von etwa 110 US-Dollar könnte zumindest in der Öl- und Gas­branche in den USA ein kleiner „Boom“ entstehen. Höhere Ausfuhren von Öl- und Gasprodukten zum Beispiel nach Europa könnten die Handelsbilanz der USA verbessern und zumindest ein Teil des wirtschaftlichen Schadens höherer Energiepreise für die US-Wirtschaft ausgleichen. In diesem Szenario wären bis zur Jahresmitte deutliche Kursverluste der US-Indizes wahrscheinlich und eine Erholung würde lange auf sich warten lassen.

Das Bild stellt ein Diagramm oder einen Chart dar, das die Wertentwicklung eines Finanzindexes oder eines berühmten Aktienindex über einen Zeitraum zeigt, mit den Jahreszahlen von 2017 bis 2021 auf der horizontalen Achse. Einige mögliche Punkte, die man über das Bild herausfinden kann:

- **Art des Diagramms:** Es scheint sich um ein Liniendiagramm zu handeln.
- **Zeitspanne:** Das Diagramm deckt die Jahre 2017 bis 2021 ab.
- **Verlaufsaspekte:**
  - **Wachstumsphase:** Ein allgemeiner Abwärtstrend bis etwa 2020, gefolgt von einem Aufwärtstrend.
  - **Einbruch:** Deutlicher Rückgang oder Einbruch zu einem bestimmten Zeitpunkt zwischen den Jahren 2019 und 2020.
  
- **Mögliche Themen:** 
  - **Aktienmarkt:** Das könnte die Entwicklung von einem prominenten Aktienindex wie dem S&P 500 darstellen.
  - **Andere Finanzierungsindices:** Könnte auch die Entwicklung von Rohstoffen, Währungen oder anderen Finanzinstrumenten visualisieren.
- **Zoom:** Zeigt den Wertbereich von etwa 1000 bis 4000 auf der vertikalen Achse, was auf eine bedeutende Aufwertung oder Volatilität hindeutet.

Insgesamt zeigt dieses Bild die ständigen Schwankungen und Bewegungen in einem spezifischen Finanzmarkt oder Index über einen Zeitraum von vier Jahren.
S&P-500-Index (Für Near-Time-Chart bitte hier klicken)

Fazit und Anlagemöglichkeiten

Die weitere Entwicklung an den weltweiten Aktienmärkten hängt entscheidend von der Dauer des Iran-Kriegs und der Höhe der Rohöl- und Gaspreise ab. In Europa sollte die Lage im Finanzsektor stabil bleiben. Energie- und Versorgungsunter­nehmen profitieren von Investitionen in Energiesicherheit und Netzinfrastruktur. Zudem erhalten Unternehmen der Rüstungsindustrie Auftrieb durch mehrjährige europäische Beschaffungsprogramme.

Hinweis: 1.) Wertentwicklungen von Finanzinstrumenten oder Finanzindizes in der Vergangenheit stellen keinen verlässlichen Indikator für künftige Wertentwicklungen dar. 2.) Soweit nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, werden Wertentwicklungen 'brutto' angegeben, d.h. insbesondere ohne Berücksichtigung von Kosten, Gebühren, Provisionen und ggf. Steuern einer entsprechenden Investition. Dies bedeutet, dass eine tatsächlich erzielbare Rendite der Investition deshalb niedriger sein kann. 3.) Sofern Finanzinstrumente oder Finanzindizes in Fremdwährungen notieren, können Währungsschwankungen die Renditen in Euro positiv oder negativ beeinflussen. Zu den Details eventuell genannter Anlageempfehlungen, insbesondere auch zu den jeweils offenzulegenden Interessenkonflikten zu Emittenten, verweisen wir auf die jeweils aktuelle Research-Publikation zu diesen Emittenten sowie unsere Website www.dzbank.de/pflichtangaben