Das Bild stellt ein Gleichgewicht zwischen traditionellen Rohstoffen und digitalen Währungen dar. Links sieht man Goldbarren, die klassische Rohstoffe verkörpern, und rechts eine Bitcoin-Münze, die für digitale Vermögenswerte steht. Das Gleichgewicht wird durch eine einfache Waage symbolisiert, auf der beide Elemente gleichmäßig verteilt sind, um die Idee eines Gleichgewichts zwischen traditionellem und digitalem Markt zu vermitteln. Der Text "Rohstoffmärkte und Digital Assets" verstärkt diese Darstellung, indem er sowohl den traditionellen als auch den modernen Aspekt der Wertschöpfung anspricht.

Rohstoffmärkte und Digital Assets

Gold

Nachdem der Goldpreis im Januar zunächst auf rund 5.600 US-Dollar gestiegen war und anschließend scharf korrigierte, hat die hohe Volatilität bei einem Niveau von rund 5.000 US-Dollar nachgelassen.

 

Die jüngsten Daten zu den Gold-ETFs zeigt, dass die Nachfrage der Investoren ungebrochen hoch ist. Der Nettokauf im Januar, kombiniert mit einem Anstieg des Goldpreises um 14 %, trieb die globalen Gold-ETF-Vermö­genswerte unter Verwaltung auf einen neuen Rekord von 669 Mrd. US-Dollar – ein Anstieg von 20% gegenüber Dezember. Die kollektiven globalen Bestän­de stiegen um 120 Tonnen auf 4.145 Tonnen und erreichten ebenfalls einen neuen Allzeithoch. Alle Regionen verzeichneten im Januar Zuflüsse. Nord­amerika und Asien trieben die globale Nachfrage an, wobei erstgenannte Region den zweit­höchsten monatlichen Zustrom seit Beginn der Aufzeichnungen verbuchte und letztere den höchsten erreichte. Auch Europa verzeichnete starke Zuflüsse angesichts erhöhter geo- und handelspolitischer Spannungen.

Goldpreis (US-Dollar/Feinunze)
  18.02.2026 +3 Monate
+6 Monate
+12 Monate
Goldpreis in USD
5.003

4.600

4.700

5.000

Goldpreis in Euro
4.233 4.000 3.915 4.100
Quelle: FactSet, DZ BANK

Kryptomärkte

Ein gelungener Jahresstart war dem Bitcoin nicht vergönnt. Vielmehr setzte die führende Kryptowährung die seit Mitte Oktober 2025 zu beobachtende Abwärtsbewegung fort. Nach einem markanten Einbruch Ende Januar und Anfang Februar fiel der Kurs zeitweise bis in die Region um 60.000 US-Dollar. Selbst mit den aktuellen Notierungen um 67.000 US-Dollar hat sich der Kurs gegenüber dem Allzeithoch vor rund vier Monaten in etwa halbiert.

 

Der Kryptomarkt steht in einem Tauziehen zwischen stetiger Akkumulation und akutem Verkaufsdruck. Während Derivate Liquidationen und gebrochene Supports unter der Marke von 70.000 Dollar kurzfristig für ein klar defensives, „bearish“ geprägtes Sentiment sorgen, bauen die großen Treasury Akteure ihre Posi­tionen im Hintergrund weiter aus. Jüngste Daten zeigen, dass führende Krypto-Treasury-Unternehmen wie Strategy und Bitmine trotz des Kursrück­gangs zusätzliche Bitcoin und Ether allokiert haben.

 

Geht es nach der vorherrschenden Stimmungslage, hält sich die Chance auf eine Aufhellung am Kryptomarkt in Grenzen. So deuten die entsprechenden Fear- and-Greed-Indizes momentan überwiegend auf „extreme Angst“ unter den Investoren hin. Was Bitcoin & Co. derzeit vor allem fehlt ist ein übergeord­netes Narrativ – eine Story, die den Glauben an den möglichen Siegeszug der Kryptowährungen untermauert. In den vergangenen Jahren haben Bitcoin-Spot-ETFs und der damit verbundene Einstieg institutioneller Investoren sowie US-Präsident Trump und seine positive Einstellung zum Krypto-Segment diese Funktion übernommen. Die Vergangenheit hat indes auch gezeigt, wie schnell sich das Blatt am Krypto-Währungsmarkt wenden kann. 

Bitcoin vs US-Dollar