Das Bild zeigt einen Ausschnitt aus einem 100-Dollar-Schein der Vereinigten Staaten.

Devisenmärkte

Devisenmärkte

US-Dollar: Weiterhin stärkt die Geopolitik den Greenback

Die Fed hat am 18. März wie erwartet ihre Pause im Leitzinssenkungszyklus fortgesetzt. Die US-Notenbank geht von höheren Anstiegsrisiken bei Inflation und Arbeitslosigkeit aus, während sie die Abwärtsrisiken mit Blick auf das Wirtschafts­wachstum nun höher einschätzt. Im Median erwarten die Fed-Gouverneure noch eine Zinssenkung für 2026 und 2027. Der US-Dollar zeigt sich weiterhin im Umfeld der militärischen Aktionen und steigender Rohölpreise fest.

Das Bild stellt ein Liniengraph dar, der eine zeitliche Entwicklung in einem bestimmten Zeitraum zeigt. Der Graph veranschaulicht höchstwahrscheinlich eine finanzielle Kennzahl wie Aktienkurse, Währungskurse oder andere quantitative ökonomische Daten. Unterschiede in der Höhe des Graphen repräsentieren Schwankungen der dargestellten Zahl über die Zeit. 

Hier sind einige spezifische Punkte beachtet:

1. **Zeitachse:** 
   - Die horizontalen Linienskalen verteilen sich gleichmäßig von 10 bis 20, was möglicherweise Tage, Stunden oder Wochen darstellen könnte.

2. **Wertachse:** 
   - Die vertikale Achse reicht von etwa 1,09 bis 1,26, was wahrscheinlich den Wert einer zu messenden Größe darstellt.

3. **Trend:** 
   - Der Graph zeigt einen Aufwärtstrend bis zur Mitte des Zeitraums, gefolgt von einem leichten Rückgang bis zum Ende.

Solche Grafen sind hilfreich zur Analyse und Prognose von Trends, insbesondere im Bereich der Markt- oder Wirtschaftswissenschaften. Der genaue Kontext und die Daten, die der Graph darstellt, hängen von der spezifischen Anwendung und den benutzten Datenquellen ab.
Euro vs. US-Dollar
Pro US-Dollar Contra US-Dollar
Geopolitische Krisen verstärken sich weiter

Geopolitik nimmt an Schärfe ab
Fed beendet Zinssenkungszyklus früher als erwartet
Fed senkt den Leitzins noch deutlicher
EWU-Konjunktur erholt sich schwächer als angenommen
Steigende US-Staatsverschuldung

Kursverlauf und -erwartungen Euro-Dollar

Im Szenario 1 lässt die zügige Beruhigung der Lage am Golf die Prämie für den Dollar aufgrund seines Status als sicherer Hafen schnell wieder abschmelzen. Anschließend dürfte die geldpolitische Divergenz (abwartende EZB und Zins­senkungen der Fed) den Dollar sukzessive schwächen. Im Szenario 2 bleibt die Spannung am Golf bestehen, und der Dollar kann von dem nachhaltig erhöhten Ölpreis profitieren. Die auch hier bestehende geldpolitische Divergenz kann den Euro nur stabil auf dem erreichten Niveau halten. Die Eskalation im Szenario 3 treibt Anleger in die Liquidität und Sicherheit des Dollar. Geldpolitische Aspekte spielen lange keine Rolle. Die im Euroraum, im Vergleich mit den USA, ausge­prägtere konjunkturelle Schwäche unterstützt den Dollar weiter.

Szenario 1 18.03.2026 +3 Monate
+6 Monate +12 Monate
EUR-USD 1,1510 1,18 1,20 1,22
Quellen: FactSet, DZ BANK

Japanischer Yen

Japans Finanzministerin Satsuki Katayama erklärt, die jüngsten Wechselkurs­entwicklungen entsprächen nicht den Fundamentaldaten. Die Behörden seien bereit, bei Bedarf „entschlossene Maßnahmen“ zu ergreifen. Derweil beließ die Bank of Japan ihren Leitzins aufgrund der Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt und dessen Auswirkungen auf die Konjunktur unverändert bei 0,75%.

Das Bild stellt ein Liniengraph dar, der eine Zeitreihe in einem bestimmten Zeitraum zeigt. Hier sind einige Merkmale:

- **Achsen:** 
  - **X-Achse:** Diese scheint Zeit zu repräsentieren, wahrscheinlich in Tagen.
  - **Y-Achse:** Diese zeigt numerische Werte, die zwischen 110 und 140 liegen.

- **Analyse:**
  - Der Graph zeigt eine Abwärtstendenz, beginnend bei einem relativ hohen Wert und klettert periodisch, bevor er weiter abnimmt.
  - Es gibt mehrere Perioden der Volatilität und Preisschwankungen.

- **Mögliche Interpretationen:**
  - Ein Börsen- oder Aktienkurs, der über einen bestimmten Zeitraum verfolgt wurde.
  - Möglicher Verlauf eines Rohstoff- oder Währungswerts.

Die exakte Bedeutung des Graphen hängt von den spezifischen Daten und dem Kontext ab, in dem er präsentiert wird.
Euro vs Japanischer Yen

Kursverlauf und -erwartungen Euro-Yen

Nach Beilegung des Iran-Kriegs könnte eine Dollar-Vertrauenskrise in Kombina­tion mit Fed-Senkungen wichtige Impulse für den Yen setzen. Gegenwind er­fährt der Yen indes von der Fiskalpolitik. Japans Regierung verschärft die In­terventionsdrohungen und dürfte eine weitere Yen-Abwertung nicht tolerieren.

  18.03.2026 +3 Monate
+6 Monate +12 Monate
EUR-JPY
183,62 182 180 177
Quellen: FactSet, DZ BANK

Britisches Pfund

Am 19. März stimmten alle neun britischen Notenbankgouverneure für eine Bestätigung des Leitzinses bei 3,75%. Das klare Votum überrascht aufgrund der Aufwärtsrisiken für die Inflation (stark gestiegene Rohölpreise) und der Gefahr inflationärer Zweitrundeneffekte nicht. Noch wenige Wochen vor dem Beginn der militärischen Aktion im Nahen Osten galt hingegen eine moderate Zinssenkung der BoE als nahezu sicheres Ereignis. Unsicherheit bestand zum damaligen Zeitpunkt lediglich bezüglich des anvisierten Termins einer Zinssenkung – März oder April.

Das Bild stellt ein Liniengraph dar, der eine zeitliche Entwicklung in einem bestimmten Zeitraum zeigt. Hier sind die Merkmale:

- **X-Achse**: Wahrscheinlich zeigt sie den Zeitverlauf, möglicherweise in Tagen oder Stunden, da eine Datierung (15 bis 20) zu sehen ist.
- **Y-Achse**: Zeigt wahrscheinlich eine Skalierung der gemessenen Werte, eventuell in einem relativen oder normierten Maßstab, da Werte zwischen 0.70 und 1.00 angezeigt werden.
- **Kurve**: Die Linie repräsentiert eine kontinuierliche Datenreihe, die Veränderungen im dargestellten Wert über die Zeit verfolgt. Zwischen den Tagen gibt es Schwankungen und Anstiege sowie Rückgänge.

### Mögliche Interpretation:
1. **Finanzmarkt**: Investoren könnten dieses Bild als einen Teil eines Aktiencharts oder Währungscharts sehen, wobei der Wert einer Aktie oder Währung im Zeitverlauf verfolgt wird.

2. **Sensorwert**: Es könnte ein Zeitverlauf eines physikalischen Messwerts sein, wie z. B. Temperatur oder andere Umweltdaten in einem bestimmten Zeitraum.

3. **Statistische Analyse**: Eventuell eine Visualisierung von Simulationsergebnissen oder einer statistischen Analyse über einen bestimmten Zeitraum.

Um genaue Informationen zu erhalten, wäre jedoch eine Überprüfung des Kontextes oder zusätzliche Informationen zu der dargestellten Datenreihe notwendig.
Britisches Pfund

Kursverlauf und -erwartungen Euro-Pfund

Nachdem der Euro gegenüber dem britischen Pfund Ende Februar zeitweise bis auf rund 0,88 Pfund gestiegen war, pendelt er aktuell um die Marke von 0,8650 Pfund. Ein sich zu Gunsten des Euros ausweitendes Leitzinsdifferenzial sollte den Euro mittelfristig aufwerten lassen.

  18.03.2026 +3 Monate
+6 Monate +12 Monate
EUR-GBP
0,8640 0,87 0,90 0,90
Quellen: FactSet, DZ BANK

Schweizer Franken

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat ihren Leitzins am 19. März unverändert bei 0,00% belassen. Für die SNB ist die Gemengelage noch eine Stufe diffiziler als bei den anderen Notenbanken. Zusätzlich zum (potenziellen) Inflationsanstieg aufgrund erhöhter Energiepreise, der durchaus Anlass für eine restriktivere Geld­politik sein könnte, gibt es einen disinflationären Impuls durch die Safe-Haven-be­dingte Aufwertung des Frankens, die eine expansivere Gangart erfordern würde.

Das Bild stellt ein Liniengraph dar, der eine finanzielle oder wirtschaftliche Metrik über einen bestimmten Zeitraum abbildet, höchstwahrscheinlich in Form eines Wechselkurs- oder Aktienkursverlaufs. Die horizontale Achse repräsentiert den Zeitverlauf (vermutlich in Tagen), während die vertikale Achse die Werte der beobachteten Metrik anzeigt. Der Verlauf zeigt beachtliche Schwankungen mit einem Höhepunkt gegen Mitte des dargestellten Zeitrahmens, gefolgt von einem Rückgang bis zum Ende.
Schweizer Franken

Kursverlauf und -erwartungen Euro-Franken

Seit Anfang März ist der Franken als sicherer Hafen wieder massiv gefragt. Der resultierende Aufwertungsdruck hat die SNB zu einer Verschärfung ihrer Verbal­interventionen gezwungen. Eine geopolitische Deeskalation dürfte zu einer schnellen Gegenbewegung führen und Euro-Franken auf das Kursniveau vom Februar um 0,9150 Franken zurückbringen. Da der SNB-Zinssenkungsspiel­raum ausgereizt ist, wäre eine aktivere Interventionspolitik zur Franken-Schwächung naheliegend, die allerdings bei der US-Administration auf Wider­stand wegen angeblicher Devisenmarktmanipulation stoßen würde.

 

Aufgrund anhaltender Inflationsdivergenzen sinkt der faire Euro-Franken-Kurs laut Kaufkraftparität, er liegt derzeit bei 0,94 Franken.

  18.03.2026 +3 Monate
+6 Monate +12 Monate
EUR-CHF
0,9090 0,92 0,93 0,95
Quellen: FactSet, DZ BANK

Anlagemöglichkeiten:

Wir halten an unserer Einschätzung fest und stufen Anleihen aus den vier genannten Währungsräumen in einem Devisenportfolio mit „neutral“ ein.